Praxisphasen

Für Immatrikulationen ab einschließlich Wintersemester 2026/2027.

Praxisphasen Lehramt an Grundschulen


Weiterführende Informationen finden sich in der Prüfungs- und Studienordnung für das Lehramt an Grundschulen.

Praxisphasen Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen (Sekundarstufenlehramt)


Hinweis

Eines der Schulpraktika 1–3 muss an einer Regionalen Schule, Gesamtschule oder diesen gleichgestellten stattfinden.
 

Praxisphasen Quereinstiegs-Masterstudiengang (Mathematik)


Weiterführende Informationen finden sich in der Prüfungs- und Studienordnung für den Quereinstiegs-Masterstudiengang Mathematik [Link wird ergänzt].

Verwendete Abkürzungen

SPÜ Schulpraktische Übung
SWS Semesterwochenstunden

Die Praxisphasen im Überblick

Verschiedene Studiengänge haben unterschiedliche praktische Studienanteile. Hier werden alle einmal kurz vorgestellt:

Einführungspraktikum
Das dreitägige Einführungspraktikum steht am Anfang des Studiums. Eingebunden in ein bildungswissenschaftliches Seminar sollen Studierende bereits zum Beginn des Studiums praktische Erfahrungen im zukünftigen Berufsfeld sammeln und im Rahmen des Seminars reflektieren.

Schulpraktikum 1 (Berufsfeld Schule entdecken)
Dieses vierwöchige Blockpraktikum dient dem selbstständigen Kennenlernen des Berufsfeldes Schule aus der Perspektive der Lehrkraft. Im Fokus stehen dabei sowohl die systematische Beobachtung des Schulalltags, der Integration in die Lernumgebung Schule als auch die erste eigenständige Planung und Durchführung pädagogischer Angebote.

Schulpraktikum 2 (Berufsfeld Schule erleben)
Das Schulpraktikum zwei gibt Raum, die eigenen Kompetenzen zur Beobachtung und Reflexion von Unterricht, pädagogischem Handeln und der eigenen Lehrer*innenpersönlichkeit zu vertiefen. Ferner werden eigene pädagogische Angebote analysiert, geplant und kritisch betrachtet. Dieser Prozess dient maßgeblich der fundierten Berufswahlvergewisserung und der professionellen Weiterentwicklung der eigenen pädagogischen Identität.

Schulpraktikum 3 (Berufsfeld Schule gestalten)
Durch die enge Verknüpfung mit bildungswissenschaftlichen Inhalten zielt dieses Praktikum auf die Vermittlung fundierter Kompetenzen in der Planung und Evaluation eigenen und fremden Unterrichts ab. Im Vordergrund stehen das theoriegeleitete Gestalten differenzierter Lernprozesse sowie die professionelle Kooperation mit anderen schulischen Akteur*innen. Ergänzend dazu entwickeln die Praktikant*innen wichtige Strategien zur Selbstorganisation und Stärkung der eigenen Resilienz.

Schulpraktische Übungen
In kleinen Gruppen werden Unterrichtsstunden an einer Schule vorbereitet, durchgeführt und im Rahmen eines Seminars reflektiert. Sie werden im Grundschullehramt im Rahmen der Praxistage durchgeführt.

Praxistage
Die Praxistage erstrecken sich vom 1 bis zum 8. Semester, dabei verbringen die Studierenden einen Tag in der Woche an einer Grundschule. Der fachliche Fokus wechselt dabei von Semester zu Semester und hat kommulativen Charakter. Ziel des Praxistages ist eine kontinuierliche und frühe Verzahnung von Theorie und Praxis, die Möglichkeit früh vollumfängliche Einblicke in der Berufsfeld einer Lehrkraft zu erhalten und damit auch den Berufswunsch zu festigen und eigene praktische Erfahrungen zu sammeln. Dabei werden die Studierenden von Praxisbegleiter*innen unterstützt und in den schulischen Alltag aufgenommen/eingeführt.

Praxissemester
Das Praxissemester findet im neunten Fachsemester statt und wird als zusammenhängende Praxisphase an einer Schule durchgeführt. In diesem Rahmen hospitieren die Studierenden in allen studierten Fächern, übernehmen eigenständig Unterricht mit mindestens 40 Unterrichtsstunden und wirken zudem an schulorganisatorischen sowie außerunterrichtlichen Veranstaltungen der Schule mit.